Die Hirsebreifahrt verbindet Länder, Städte und Menschen

Die Hirsebreifahrt vereint die traditionsreichen Zürcher Gesellschaften, Vertreterinnen und Vertreter der Stadtregierung, der Zürcher Zünfte sowie Persönlichkeiten aus den Bereichen der Politik, der Wirtschaft, der Kultur und dem Sport.

Gemeinsam repräsentieren sie die Vielfalt des öffentlichen Lebens und tragen zur Pflege des jahrhundertealten Bündnisses zwischen Zürich und Strassburg bei.

 

Persönliche Interviews - Zürcher Gesellschaften

Seit Generationen prägen die fünf Zürcher Gesellschaften die Hirsebreifahrt mit ihrem Engagement und ihrer Verbundenheit zur Tradition.

In Form von Kurzinterviews berichten die Vertreter, über die Aufgaben und Funktionen der Gesellschaft, der historischen Bedeutung und ihrer persönlichen Verbindung zur Hirsebreifahrt.

Die fünf Zürcher Gesellschaften:

I) Präsident Nik Dürst: Limmat-Club Zürich

II) Zunftmeister Claude Lambert: Zunft zur Schiffleuten

III) Obmann Andres Türler: Schützengesellschaft der Stadt Zürich

IV) Präsident Stefan Nussbaum: Stadtmusik Zürich

V) Conradin Hürlimann: Gesellschaft der Bogenschützen der Stadt Zürich

 

 

I) Nik Dürst der Präsident des Limmat-Clubs Zürich

«Dem Elemente zum Trutz, dem Menschen zum Schutz» diesem Leitsatz folgt der Limmat-Club Zürich seit seiner Gründung im Jahr 1869.

Entstanden aus dem Wunsch, Menschen auf und am Wasser besser zu schützen, entwickelte sich der Verein zum ältesten und grössten Wasserfahrverein der Schweiz. Wettfahren, Fernfahrten und die Hirsebreifahrt prägen das Vereinsleben bis heute.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Freude am Wasserfahren, der starke Gemeinschaftssinn und die Weitergabe einer lebendigen Wasserfahrkultur von Generation zu Generation.

Im Gespräch der Präsident Nik Dürst

       

 

 

II) Claude Lambert der Zunftmeister der Zunft zur Schiffleuten

Die Zunft zur Schiffleuten geht auf das Jahr 1336 zurück und ist die älteste Schiffleutenzunft der Schweiz.

Aus der Vereinigung von Fischern, Schiffsleuten und weiteren wasserverbundenen Berufen entstanden, versteht sie sich heute als Werte- und Festgemeinschaft.

Besonders prägend ist ihr generationenübergreifender Charakter: Mitglieder unterschiedlichen Alters pflegen den Austausch, übernehmen Verantwortung und tragen das Zürcher Zunftwesen gemeinsam in die Zukunft.

Im Gespräch der Zunftmeister Claude Lambert

       

 

 

III) Andres Türler der Obmann der Schützengesellschaft Zürich

Die Schützengesellschaft der Stadt Zürich steht für Kameradschaft, ehrenamtliches Engagement und gelebte Zürcher Tradition. Im Gespräch mit Andres Türler wird schnell deutlich, wie stark ihn insbesondere das Miteinander innerhalb der Gesellschaft prägt.

Neben dem Mitwirken bei der Hirsebreifahrt organisiert die Schützengesellschaft das jährlich stattfindende Knabenschiessen, dessen Ursprung bis ins 17. Jahrhundert zurückreicht,

Für Andres Türler ist die Hirsebreifahrt, neben ihrer kulturellen Bedeutung eines der "schönsten Erlebenisse überhaupt".

Im Gespräch der Obmann Andres Türler

       

 

 

IV) Stefan Nussbaum der Präsident der Stadtmusik Zürich

Die Stadtmusik Zürich ist das repräsentative Orchester der Stadt Zürich und übernimmt unter dem Leitsatz «Musig für Züri» zentrale Aufgaben im Rahmen offizieller Anlässe.

Die 1846 gegründete Stadtmusik Zürich ist ein voll ausgebautes Harmonie-Blasorchester der ersten Stärkeklasse. Für Stefan Nussbaum steht die Stadtmusik Zürich für musikalische Qualität und glebte Zürcher Tradition.

Im Gespräch der Präsident Stefan Nussbaum

       

 

 

V) Conradin Hürlimann von den Bogenschützen Zürich

Die Gesellschaft der Bogenschützen in Zürich zeichnet sich durch ihre aussergewöhnliche Kontinuität aus. Während viele historische Vereinigungen im Laufe der Zeit neu gegründet wurden, besteht sie bis heute ohne Unterbruch.

Auch wenn das Bogenschiessen nicht mehr ihren Mittelpunkt bildet, bewahrt die Gesellschaft ihre historischen Wurzeln und pflegt ein familiäres Vereinsleben. Mit ihren Ursprüngen ist sie zudem eng mit den historischen Hirsebreifahrten von 1456 und 1576 verbunden.

Im Gespräch Conradin Hürlimann